Es ist wie immer: Sonntag ist Zeit für Buchstaben und frischen Lesestoff.

➔ ZEITmagazin: Superfood – Iss doch schön hier!

Herrlicher Text, der sämtliche Vorurteile mit Genuss bedient.

    ↳ Mit Superfood essen sich attraktive Menschen noch schöner. Genau das verspricht ein Restaurant in Berlin-Mitte. Wir haben unseren hässlichsten Autor hingeschickt.
[…]
Und ich sehe nun mal, die Treppe des U-Bahnhofs Rosenthaler Platz hinaufgehend und plötzlich in der grellen Sonne stehend, wie sollte es auch anders sein, immer noch aus wie vorher: Ein Entlaufener aus den Randbezirken der Hässlichkeit, ein Eindringling in der Gated Community der Schönheit. Da, hinter dem Buchladen mit den Bildbänden zum Preis eines Kleinwagens im Schaufenster: Ist da nicht gerade ein Promi vorbeigehuscht? Wo kann ich mich verstecken in diesen wahnsinnig breiten Straßen zwischen all diesen wunderschönen, wunderinteressanten Menschen, die mit gnadenloser Entschlossenheit der Boutique oder dem portugiesischen Café entgegenflanieren? Wie lange bleibt meine Hässlichkeit noch unerkannt?


➔ Quartz: A Norway massacre survivor has a surprising defense of his attacker

Da verdient jemand Respekt und Anerkennung. Diese Haltung sollte zwar selbstverständlich sein, ist es aber nicht, weil es eben nicht einfach ist.

    ↳ On Utøya Island, Breivik dehumanized us. He saw himself as superior to us, and valued his life and beliefs over ours. This allowed him to rationalize killing children as young as 14. I will not follow in his path in dehumanizing him or anyone else. Instead, I will stand up for our shared humanity and defend it. Breivik does not get to change the way that I, and my nation, treat our fellow human beings—including Breivik himself.


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