Manchmal entstehen gute oder zumindest interessante Geschichten dadurch, dass man einfach mal zwei völlig unterschiedliche Themenfelder auf einen irgendwie vorhandenen gemeinsamen Nenner abklopft und anschließend in einen Topf wirft, gut umrührt, ein bisschen ziehen lässt und mit ein bisschen Dies und Das garniert serviert.

Für unser heutiges Gericht brauchen wir auch gar nicht mal so viel. Es beschränkt sich auf drei Zutaten.

1. Die Dienstleistungsgesellschaft, in der wir mittlerweile leben. Man kann heutzutage ja so ziemlich alles jemand anderen machen lassen. Schlange stehen, demonstrieren, der Schwiegermutter ein Ständchen bringen. Kein Bock? Dann macht das jemand anderes für dich!

Für den Dienstleister selbst ergibt sich ein breites Betätigungsfeld, auf dem er sich – diverse gesetzliche Beschränkungen mal außen vor gelassen – hemmungslos austoben kann.

2. Partnervermittlung. Muss man eigentlich nicht mehr groß erklären, sollte eigentlich jedem bekannt sein. Kurzfilm zum Thema? Aber sicher doch: Love and Dating: in LA!

3. Sterbehilfe. Ja, ich weiß, eigentlich ein ernstes Thema. Mit The Youth In Us und Terminal hab ich hier auch zwei Kurzfilme im Archiv, die sich dieses Themas auch entsprechend annehmen. Heute geht es hier auch nicht um die klassische Sterbehilfe…

Wie das alles zusammenpassen soll? Nun, das bringt uns direkt zur Prämisse des heutigen Kurzfilms: Warum nicht einen Service betreiben, der suizidwillige Menschen, die es aber alleine nicht hinkriegen, mit den ja durchaus auch existierenden Menschen zusammenbringt, die gerne andere umbringen? Win, win, win!


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Suicidium ist ein Kurzfilm von Richard Boylan, dem wir auch schon den Kurzfilm Timelike zu verdanken haben.

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