Mit dem richtigen Partner ist alles besser im Leben. Die Sonnenuntergänge sind roter, das Gras grüner, bla blah bla.

Ganz klar – der Mensch, an den wir uns da gerade gewöhnen, hat Eigenschaften, die einfach toll sind und die wir so vorher noch nirgends erlebt haben. Völlig normal, dass wir anfangs einfach nur verzaubert sind und auf kleinen Wölkchen des naiven Glücks durch die Gegend schweben.

Ihr Lächeln ist aber auch zu schön. Und die süßen Geräusche, die sie beim Einschlafen macht, erstmal. Ha!

Das ist einfach toll und wir fragen uns, wie wir eigentlich vorher ohne all diese wunderbaren Eigenschaften unserer neuen Liebe überhaupt lebensfähig waren. Wir wollen niemals wieder darauf verzichten und den Eindruck, den sie auf uns und unser Leben und alles drumrum macht, permanent in uns aufsaugen.

Dummerweise kommt irgendwann und aus dem Nichts der Haken an der Geschichte, verfängt sich in unserem naiven Grinsen und reißt uns unsanft in die Realität der Komplexität des menschlichen Zusammenlebens.

Da ist sie dann doch. Diese eine Sache. Die Wolke im Paradies, die wir erst gar nicht gesehen haben, nun aber zusehends wächst.

Ganz schön fies.

Odile et Michel ist ein Kurzfilm von Danny Sangra. Der hat’s mit der Sprache und mit No F****** Around In Room 427 schon einen tollen Kurzfilm abgeliefert, den ich hier gezeigt habe.

(via filmshortage.com)


Titelbild: Blog designed by Edward Boatman from the Noun Project. Lizenz: CC BY 3.0 US. Danke!

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