Dass in der Glotze fast ausnahmslos Müll läuft, dürfte nicht zu den großen Geheimnissen gehören. Da ist es nicht weiter verwunderlich, dass man zuerst skeptisch reagiert, wenn man beim abendlichen Zappingmarathon auf einmal etwas sieht, das anders ist: interessant.

Und auf einmal wird man hellhörig. Nicht, weil es etwas bahnbrechend Neues wäre oder etwas, das man vorher so noch niemals gesehen hat. Nein. Man schaut auf einmal gebannt auf etwas, das man sehr gut kennt und schon tausendfach gesehen hat. Gerade das, was man in diesem Moment am wenigsten erwartet.

Und dann? Wie reagiert man bei einem Blick in die Vergangenheit? Wie regiert man, wenn man entdeckt, dass man diese Vergangenheit beeinflussen kann? Und vor allem: Was tut man, wenn dies keine Einbahnstraße ist?

Temporarily connected in time, a man tries to prevent the murder of a young woman, living in his house 30 years in the past.

Remote ist ein Kurzfilm von Marc Roussel.

(via filmshortage.com)

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