Magnum war schon n ziemlich cooler Typ, oder nicht? Was heißt „war“… Ist! Schließlich ist der zeitlos – so cool, dass er vor jedem Verfall gefeit ist. Und mal unter uns: Wer von uns würde nach ner Episode Magnum nicht alles an den Nagel hängen wollen, um auch so ein aufregendes Leben als Privatdetektiv führen zu können? Na? Eben.

Es ist doch auch viel zu verlockend. Geiles Wetter, geile Karre, noch geileres Haus. Higgins und die Jungs. Und die Damenwelt steht irgendwie auch Schlange bis umme Ecke. Da wär man ja eigentlich bescheuert, wenn man es nicht zumindest versuchen würde.

Dumm nur, wenn man Privatschnüffler wird, ohne einen absurd reichen Freund auf Hawaii zu haben, der einen bei sich wohnen lässt und… Ihr kennt die Geschichte. Doof also, wenn man irgendwo arbeitet, wo es grau und trist und trist grau und irgendwie nicht annähernd wie auf Hawaii ist. Sehr doof sogar.

Da hockt man dann in nem viel zu kleinen und viel zu uncoolen Wagen, sitzt sich für kleines Geld den Arsch platt und hofft, dass man nicht entdeckt wird. Super doof. Mal ganz abgesehen davon, dass mein größtes Problem wäre, dass ich gar nicht wüsste, wo ich zwischendurch mal aufn Pott kann. Ja, genau. Macht euch da mal Gedanken drüber. Das kann zum ausgewachsenen Problem werden. Das sind die Feinheiten, die keiner auffer Pfanne hat.

Und dann kriegt man auch noch ungebetenen Besuch, der irgendwie viel besser im Fragen stellen ist, als es uns lieb sein kann.

Cul-de-Sac ist ein Kurzfilm von Nick Flügge.

(via shortoftheweek.com)

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