So viele Menschen haben Probleme, wirklich große Probleme damit einfach geradeheraus zu sagen, was sie wollen. Das ist vielleicht noch eher unwichtig, wenn sie sich in der Eisdiele mal wieder nicht zwischen einem Krokantbecher und einem Amarenabecher entscheiden können.

Aber was ist denn in der Kiste? Was ist es, was wir im Bett wollen? Da kann es durchaus sein, dass A es gerne auf diese oder jene Art hat, sich aber nicht traut es B einfach mal direkt zu sagen. B hat genau dasselbe Bedürfnis, kommt aber im Traum nicht drauf, dass A auch drauf stehen könnte und holt es sich stattdessen der Einfachheit halber immer Mittwochs bei C. Hätten A und B jetzt einfach mal die Karten aufn Tisch gepackt, könnten sie nicht nur eine Menge Spaß zusammen haben, sondern würden vielleicht auch direkt noch C dazuholen, worauf sie sonst im Leben nicht gekommen wären.

Die Möglichkeiten! Die vertanen Chancen! Eigentlich ist es ja zum Haareraufen, dabei wäre es so einfach. Einfach dem anderen sagen, worauf man steht, was einem gefällt und was man sich vorstellen kann.

Dummerweise haben wir diese permanente Angst im Nacken uns erstens zu blamieren und zweitens den anderen irgendwie zu verprellen. Aber wie kommen wir aus der Nummer raus und am besten in die andere Nummer rein, auf die wir ja nun schon so lange Bock haben? So mancher wünscht sich dann jemanden, der für einen selbst das Wort ergreift und doch irgendwie mit unserer Stimme spricht.

Das kann zu bizarren Szenen führen.

Mulva lends a Hand ist ein grandioser Kurzfilm von Thom Harp, dem wir auch schon den überaus feinen Kurzfilm Exit Survey zu verdanken haben.

Falls euch der Schauspieler Elisha Yaffe irgendwie bekannt vorkommt: der ist auch im herrlichen Kurzfilm Time Travel Lover zu sehen, den ich hier vor zwei Jahren mal verbloggt habe.

(via filmshortage.com)

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