Lesestoff? Hä? Ich versuch’s mal…

Da ich als Brutalstpendler jeden Tag recht lange im Zug sitze, habe ich mehrere Möglichkeiten, meine Zeit dort zu verbringen.

Schlafen. Ausm Fenster gucken. Den anderen Leuten beim Popeln zugucken. Lesen.

Während ich morgens den Schlaf bevorzuge, läuft es nachmittags meistens auf die gute alte Lektüre raus, da man erstens die Strecke allmählich kennt, wodurch der Blick aus dem Fenster an Reiz verliert und zweitens die Popelbegabung meiner Mitreisenden eher begrenzt ist. Auch hier hat man sich also schnell sattgesehen. (Klingt seltsam, bleibt aber jetzt so stehen.)

Wer viel liest, stößt mit etwas Glück auch auf lesenswerte Texte. Und da ich von meinem Publikum (nennen wir euch mal so) eine hohe Meinung habe, hoffe ich, dass für den einen oder die andere vielleicht auch was dabei ist. Außerdem teile ich gerne.

Es gibt keinen Fahrplan. Das Ganze hier wird eher unregelmäßig erscheinen, mal mit wenigen Empfehlungen, mal mit ganz vielen. Die Füllhöhe kann wie bei Cornflakes transportbedingt variieren. Außerdem kann es wie bei alles Naturprodukten Qualitätsschwankungen geben.

Viel Spaß damit.

The US schools with their own police

More and more US schools have police patrolling the corridors. Pupils are being arrested for throwing paper planes and failing to pick up crumbs from the canteen floor. Why is the state criminalising normal childhood behaviour?

Eine saftige Ohrfeige

Der BND ließ die Computer eigener Mitarbeiter filzen – illegal, wie das Bundesverwaltungsgericht feststellte. Der Befehl dafür kam wohl direkt aus der Chefetage

Elend Einfamilienhaus

Man versteht es nicht. Aber irgendetwas muss an der Idee dran sein. Irgendetwas treibt bis dahin ganz normale Leute, mit Mitte 30 die Innenstadt zu verlassen und sich irgendwo am Stadtrand ein Haus zu bauen. Irgendetwas muss diesem Haus anhaften, dass Leute ein klein bißchen den Verstand verlieren, denn bei Licht betrachtet ist es doch so:

Maria und Josef im Ghetto des Geldes

Die wohlhabendsten Deutschen mit den teuersten Häusern leben im Taunus bei Frankfurt: Banker, Manager, Industrielle. Was passiert, wenn man sie um Hilfe bittet? Die Schauspielerin Viola Heeß und unser Redakteur Henning Sußebach haben sich – als obdachloses Paar verkleidet – kurz vor Weihnachten auf den Weg gemacht.

Die unaussprechliche Katastrophe

Sexuelle Gewalt als Waffe kommt fast überall dort zum Einsatz, wo sich Menschen bekriegen. Opfer sind in der öffentlichen Wahrnehmung vor allem Frauen – doch auch Männer werden systematisch vergewaltigt. Einer von ihnen ist der Kongolese Charles Kasereka: die Geschichte eines Mannes, der an seinem Martyrium zerbrochen ist.

Die teure Lizenz des Philips-Konzerns

Rund 8.000 Euro Anwaltskosten, 220 zerstörte DVDs und ein Jahr Schikanen. Wie der Philips-Konzern die Existenz eines Händlerpaars zerstörte.

Mein Alptraum Guantanamo

Guantanamo ist das Synonym für staatliche Willkür und Folter. Vor zehn Jahren begannen die Amerikaner, dort Terror-Verdächtige wegzusperren. Ohne Prozess, ohne Anklage. Lakdhar Boumediene, der siebeneinhalb Jahre unschuldig einsaß, erzählt seinen schwierigen Weg zurück in die Freiheit.

Kammarbeit im öffentlichen Raum

Herr Kaliban ist immer wieder verblüfft, wenn er in der Öffentlichkeit einher geht: Menschen sind nämlich komisch.

Commodore 64 — LOAD”30 JAHRE”,8,1

Wer die vergangene Woche nicht mit verbundenen Augen durchs Netz surfte, dürfte womöglich mitbekommen haben, dass der Commodore 64 im Januar 1982 — also vor exakt 30 Jahren — erstmals der Öffentlichkeit präsentiert wurde. Besagtes Ereignis fand im Zuge der CES (Consumer Electronics Show) in Las Vegas statt.

2 KOMMENTARE

  1. Wunderbare Idee ;)

    Und noch viel wunderbarer: wenn der Feuerfuchs schon vier Links als bereits angeklickt & gelesen anzeigt und das wiederum nur ein gutes Zeichen für den dargebotenen Lesestoff sein kann!

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here