Beziehungen sind eigentlich kein Selbstläufer. Klar doch, bei so manchem Pärchen kann man schon mal staunen und denken, dass es bei denen einfach so fuppt, weil eben alles passt und die beiden einfach irgendwie bessere Menschen sind als man selbst. Aber so isses nunmal nicht. Man muss dran arbeiten – hier und da mal an nem Rädchen drehen, immer mal wieder irgendwelche Schrauben festziehen und wie auf nem Segelschiff eigentlich permanent das Deck schrubben, damit man nicht ins Stolpern kommt, weil sich irgendwo der Gammel breit macht.

Das ist Arbeit, die man vielleicht nicht immer sieht, weil man sie auch nicht unbedingt sehen soll. Wer will schon, dass andere all das Ächzen im Gebälk mitkriegen, das eigentlich gar nicht ausbleiben kann? Eben. Niemand.

Dabei wäre es bei manchen Menschen vielleicht doch mal ganz interessant, einfach mal ein bisschen Mäuschen zu spielen und zu gucken, was da eigentlich so passiert, wenn die Türen zu sind.

Carlo and Claudia are a married couple in the midst of a heated argument regarding a suspicion of infidelity, but they had previously made an agreement that neither one of them could leave their bedroom until any conflict has been resolved, acknowledging a plot device in the 1941 Alfred Hitchcock film, ‚Mr. and Mrs. Smith.‘ Claudia is determined to honor this rule despite Carlo’s insisting that the idea was merely stated in jest. As Carlo proceeds to insult Claudia’s supposed lack of cinematic knowledge, it soon becomes apparent that the language of film is something they are both well versed in. What is not readily apparent is whether their conflict is real, or the product of art. Secrets, lies and the roles couples play. For better or worse. This is ‚Marital Arts.‘

Marital Arts ist ein Kurzfilm von Anthony Marinelli.

(via filmshortage.com)

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