Viele der Schauspieler, die wir uns in den großen Filmproduktionen so angucken, sind ja irgendwie unwirklich. Unerreichbar, entrückt und ganz sicher keiner mehr von uns. Angesiedelt irgendwo in einem Glitzer-Glamour-Wunderland, in dem nie jemand fett oder alt wird. Warum also sollte man das nicht einfach zur Grundvoraussetzung für diejenigen machen, die in unseren Filmen auftauchen, um uns irgendwelche ausgedachten Geschichten zu erzählen.

Warum sollten die echt sein?

Aber wie läuft das, wenn man als Regisseur plötzlich genau aussuchen kann, wen man in der Hauptrolle haben will? Also noch genauer als jetzt. Ist das das Ende der Castings? Wohl eher nicht. Aber sie laufen vielleicht noch einen Tick befremdlicher ab als sie es jetzt schon tun.

Sprites ist ein Kurzfilm von Kyle Bogart, der hier auch schon mit dem feinen Kurzfilm House of Straw vertreten ist, den ich hier vor circa zweieinhalb Jahren ins Blog geklebt hab.

(via shortoftheweek.com)

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el flojo
Ruhrpottjunge im Rheinland. Gewaltbereiter Pazifist. Entspannter Choleriker. Freund des gepflegten Kurzfilms und sinnvoll aneinandergereihter Buchstaben. Macht den Scheiß hier seit 2000 und denkt nicht daran, es bleiben zu lassen. Warum auch? Ach ja, der Name. Kommt aus dem Spanischen, bedeutet soviel wie "der Faule" und spricht sich el flocho.

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