Niemand will Menschen verlieren, die einem lieb und teuer sind. Schon gar nicht den einen Menschen, der die Welt und noch mehr für uns bedeutet. So kommt es, dass wir manchmal einfach nicht loslassen wollen und auch nicht loslassen können. Es geht einfach nicht. Es kann nicht sein und es darf auch nicht sein. Nicht heute und morgen auch nicht.

Wir müssen nur noch einen Weg finden. Einen Weg, um das alles aufzuhalten oder wenigstens zu umgehen. Dem Tod das berühmte Schnippchen schlagen. Das geht doch, das muss doch. Das muss einfach irgendwie gehen. Irgendwie.

Dass wir einen Preis dafür werden bezahlen müssen, ist uns von vornherein schon klar und eigentlich auch völlig egal. Soll es doch kosten, was es wolle. Doch was, wenn wir – ohne es zu merken – mit dem zahlen, was wir eigentlich bewahren wollen?

Memory ist ein Kurzfilm von Takehiro Nishikawa und Rika Endo.

A story about a man who loses his wife, but manages to preserve her in the form of data on a mountain of computers he built, selling everything in his house in the process. His brother comes to confront him about this, and the argument they have starts to make him think… and so does his wife.

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