Wer das große Glück hat ein hohes Alter zu erreichen, der hat irgendwann ne ganze Menge gesehen. Vielleicht sogar so viel, dass er das Gefühl hat alles gesehen zu haben.

Und plötzlich steht man da, sieht sich um und kann sich nur noch einsam und zurückgelassen fühlen. Wie soll es einem auch sonst gehen, wenn alles, was man mal kannte, jeder Freund und die Familie schon lange nicht mehr da sind? Wenn man sich plötzlich in einer Umgebung wiederfindet, die kälter und abweisender nicht sein könnte.

Es ist niemand mehr da, der einen kennt. Niemand, der einen schätzt.

Wofür haben wir all das gemacht? Wozu dieses Wissen und diese Erfahrung angesammelt, wenn da niemand mehr ist, den es interessieren könnte?

I am here ist ein Kurzfilm von Eoin Duffy.

(via shortoftheweek.com)

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