Einsamkeit ist… – nun ja, manchmal muss man das Kind beim Namen nennen. Einsamkeit ist nämlich ein Arschloch. Eine miese dumme Sau. Die Einsamkeit kocht uns ganz langsam auf kleiner Flamme weich und lässt uns mit der Zeit irre werden.

Auf das Alleinsein kommen wir als Herdentiere nämlich überhaupt nicht klar. Selbstverständlich gibt es immer mal wieder die berühmten eigenbrötlerischen Ausnahmen, die andere Menschen – wenn es sich denn so gar nicht vermeiden lässt – nur aus der Distanz ertragen. Aber – man ahnt es – das sind Ausnahmen. An und für sich haben wir es nämlich gerne kuschelig und gesellig.

Es wäre jetzt aber vermessen und anmaßend, würden wir diese Sehnsucht nach Gesellschaft und Nähe als Alleinstellungsmerkmal unserer Spezies auffassen, die ansonsten eher als lokale Verunreinigung des Universums auffällt. Nein, auch woanders goutiert man die Einsamkeit nicht unbedingt und sehnt sich nach einem Gefährten, mit dem man zusammen durch den Tag kommt. Und den nächsten auch noch…

A lonely blue alien thinks he has found a new friend to play with when a strange new explorer robot lands on his planet.

Once upon a blue moon ist ein Kurzfilm von Steve Boot.

Aber Moment mal. Ein Kurzfilm, mit einem einsamen Außerirdischen auf der Suche nach einem Freund – war da nicht mal was? Ja, aber natürlich doch, und zwar nicht nur ein mal.

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