Selbstverständlich ist es eine tolle Sache und zuweilen auch eine Bereicherung für unser eigenes Leben, wenn wir Freunde haben, denen auch in den ausweglosesten Situationen immer noch etwas einfällt, die auch noch den letzten und kleinsten Strohhalm sehen, nach dem sie greifen können. Das kann toll sein. Wirklich. Aufbauend und inspirierend zugleich. Und unterm Strich bleibt für uns alle noch ein bisschen was übrig, mit dem wir nach Hause gehen können.

Es kann einem aber auch einfach nur tierisch auf den Sack gehen. Es nervt einfach, wenn manche Leute nicht einsehen wollen, dass sie irgendwo vor eine Wand rennen und alleine nicht weiterkommen, jegliche Hilfe von außen aber ablehnen, weil sie ja noch ein paar ihrer ach so tollen Patentlösungen und Last-Minute-Tricks auf Lager haben.

Und was machen wir als Freunde? Natürlich versuchen wir auf sie einzuwirken und hier und da ein bisschen gegenzulenken. Oft genug aber prallt man mit seinen guten und ehrenwerten Absichten am äußerst stabilen Realitätsverzerrungsfeld ab und kann sich die Katastrophe nur noch aus nächster Nähe angucken. Ein Logenplatz im Theater des Scheiterns. Vielleicht aber auch einfach nur ein Abend mit Freunden.


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The Pearl of the Costa Grande ist ein Kurzfilm von Sam Morrill.

(via filmshortage.com)

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