Man kann jetzt nicht unbedingt behaupten, dass in den hier über die Jahre vorgestellten Kurzfilmen wenig gestorben wurde. Und auch mit der Frage, was denn nun eigentlich nach dem Tod auf uns wartet, haben wir uns hier durchaus schon beschäftigt. Aber es ist auch ein Thema, das man niemals komplett abgehandelt haben wird. Wir sind damit nicht einfach durch, dafür ist es viel zu bedrohlich ganz weit hinten am Horizont zu sehen. Wenn man jung und gesund ist jedenfalls.

Über eines müssen wir nicht diskutieren: Das Ende kommt näher. Immer, andauernd, jederzeit. Und irgendwann ist es da. Es klopft nicht großartig an die Tür und wartet, bis man es reinbittet. Es steht irgendwann neben uns, legt uns die Hand auf die Schulter und…

Tja. Ab hier beginnt die Spekulation, die uns Menschen immer wieder dazu getrieben hat, uns etwas auszudenken. Schließlich können wir uns nicht damit zufriedengeben, dass es irgendwann einfach vorbei sein soll. Schluss, aus, Sense – das ist doch langweilig.

Irgendwann werden wir zwangsläufig rauskriegen, ob wir unser Leben wirklich in einem allerletzten Film sehen, in ein himmlisches Hotel einchecken, einem Test unterzogen werden oder alle unsere Wünsche erfüllt kriegen.

Vielleicht beantwortet uns aber auch jemand all die offenen Fragen, die sich in unserem Leben angesammelt haben. Das wäre doch mal ein guter Anfang.

If you could get answers to every question you’ve ever had about your life, what would you ask?

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The Answers ist ein Kurzfilm von Michael Goode.

Update:
Oh, und weil Michael mich drauf aufmerksam gemacht hat, dass die Youtube-Version auch deutsche Untertitel hat, pack ich die einfach mal hier drunter:

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