Telekolleg: Kacken

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Was soll denn jetzt schon wieder diese Empörung?

Warum soll es hier nicht auch mal um völlig natürliche Verhaltensweisen gehen? Immer nur Gewalt, Zombies, artistischer Sex und enttäuschte Liebe. Geht doch auch nicht.

Ich muss ja auch irgendwie aufpassen, mich nicht zu sehr von der Realität zu entfernen. Darauf achten, nicht zu sehr zu verkopfen und auch mal aus dem voll verkabelten Elfenbeinturm der schönen Künste herabzusteigen und im Dreck der Masse zu wühlen. Bodenhaftung eben.

Und eben auch zu schauen, ob die Rezipienten noch etwas mit den präsentierten Themen anfangen können. Vielleicht ist das alles etwas zu abstrakt gewesen.

Viele Leute, die das hier freiwillig lesen, hatten vielleicht noch nie Sex oder haben schlicht noch nie wirklich Angst vor der Zombieapokalypse gehabt. Kann ja mal vorkommen.

Aber ihr alle habt schon geschissen! Vielleicht nicht heute, aber wahrscheinlich gestern und garantiert morgen wieder.

Da das Ganze hier ja nicht völlig frei von Verantwortungsgefühl betrieben wird und ich dementsprechend bestrebt bin, meinen Bildungsauftrag wahrzunehmen, überlasse ich das Wort nun der ehrenwerten Giulia Enders, die uns in einem fesselnden wie auch informativen Vortrag die hochkomplexen Hintergründe eines vordergründig so banal erscheinenden Vorgangs erklärt. Scheißen.

Bühne frei für die Wissenschaft!


(Kein unheimlich informatives Video im Feed zu sehen? Nicht verzagen, HIER klicken, ins Blog springen und lernen!)
(via mindsdelight.de)

Das Titelbild basiert auf einem Foto von Flickr-User eriwst, der es unter einer CC-Lizenz veröffentlicht hat. Dem schließe ich mich dankend an. Danke schön!

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