Ist man erstmal alt genug, um die Zeit nur noch im Rückspiegel betrachten zu können, sieht man die eigene Jugend als diese wahnsinnig tolle Zeit voller Möglichkeiten, von denen man längst nicht alle nutzen konnte.

Und Möglichkeiten haben an jeder Ecke gelauert und gelegen. Die ein oder andere haben wir uns gepackt, andere wurden uns zugeworfen oder direkt in die Hand gedrückt, manche haben wir zwar gesehen, aber ganz bewusst ignoriert. Auf die einen hatten wir vielleicht keine Lust, auf andere schon, die wir uns aber nicht zugetraut haben. Und wie viele ungesehen liegengeblieben sind, will man vielleicht gar nicht erst wissen.

Natürlich ist es vernünftig und wohl auch ganz gut so, dass man bei der ein oder anderen Aktion nicht dabei war, von der sich andere Leute ne Menge versprochen haben, aber nichts als ne Menge Ärger bekommen haben. Es ist ja nicht so, als wäre man vollkommen vernunftbefreit durch die Jugend gestolpert.

Aber bei so manchem Angebot ist man dann doch froh, es angenommen zu haben, egal wie bescheuert und geisteskrank der Plan erstmal geklungen haben mag. Man hätte einfach eine ganze Menge verpasst, nicht gelernt und niemals erlebt.

Oder wie hättet ihr reagiert, wenn das tolle Mädchen, in das ihr schon immer heimlich verknallt wart, euch fragt, ob ihr mit ihr eine Bank überfallen möchtet?

Na?


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Young Americans ist ein Kurzfilm von Kevin Lacy.

kevinlacy.com

(via filmshortage.com)

1 KOMMENTAR

  1. […] Die Geschichte von den jungen Menschen, die dringend Geld benötigten und zu allerlei hoch riskantem Mist bereit sind, um an eben dieses Geld zu kommen, ist ja mittlerweile schon recht oft erzählt worden Erst kürzlich noch in einem Kurzfilm hier, am Kurzfilm-Wasserloch eures Vertrauens. […]

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