Vorab: Mal wieder ein Kurzfilm direkt für die Favoriten.

Selbstverständlich hilft man anderen Menschen, wenn sie in Not geraten. Darüber müssen wir nicht diskutieren. Schließlich will man ja auch, dass man uns hilft, wenn wir in eine missliche Lage geraten.

Und doch gibt es diese Momente, in denen wir überlegen, ob und was wir tun.

Als neben mir das Mädel mit dem Gesicht gebremst hat, hab ich natürlich kurz überlegt, wie ich es hinkriege, nicht von ihr vollgeblutet zu werden, bevor ich ihr geholfen und dann mit ihr auf den Krankenwagen gewartet habe. Als wir den Besoffenen aus dem Kanal gezogen haben, hat wahrscheinlich jeder von uns im Hinterkopf gehabt, dass er unter keinen Umständen auch ins das arschkalte Wasser fallen will. Also haben wir zusammen angepackt und uns auch gegenseitig festgehalten. Als wir die vollgekotzte Oma aus dem Wald getragen haben, hatte sicher niemand von uns Lust, auch noch einen Schwall Schnaps-Kotze abzukriegen. Also haben wir aufgepasst und sie trotzdem rausgeschleppt. Und als ich auf dem Heimweg den zusammengetretenen Typen und seinen superaggressiven Kumpel, der niemanden an ihn ranlassen wollte, gefunden habe, hab ich nur gewartet, bis Rettungswagen und Polizei, die ich gerufen habe, da waren. Weil ich mir Gedanken gemacht habe und nicht aufs Maul bekommen wollte. Man muss wissen, was man kann und was man eben nicht alleine hinkriegt.

Man zögert manchmal einfach. Der Selbsterhaltungstrieb schaltet sich einfach ein und das ist auch ganz gut so. Wer direkt einen dummen Fehler macht, hilft hinterher keinem mehr.

Was lässt den Typen im folgenden Kurzfilm zögern? Mir fallen da sofort mehrere Dinge ein…

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Grey ist ein Kurzfilm von von Marko Slavnic, der hier auch schon mit dem ebenfalls grandiosen Kurzfilm Table 7 vertreten ist.

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