Als ob Krieg nicht schon schlimm genug wäre. Die Angst, die Gefahr, das Sterben um einen rum. Wird man nicht direkt verheizt, kann einen der Krieg auf ganz kleiner Flamme weich kochen. So lange und so weich, bis einem das Fleisch von den Knochen fällt.

Zu dem Zeitpunkt hat sich der Verstand oder zumindest ein Großteil davon auch schon verabschiedet. Das kann von Vorteil sein, wenn man dadurch den ganzen Wahnsinn in all seiner furchtbaren Pracht nicht mehr mitkriegt. Es kann einem aber auch die letzte Chance rauben, dem ganzen Irrsinn noch irgendwie zu entkommen.

During the Vietnam War, a Viet Cong soldier stationed in the claustrophobic Cu Chi tunnels is haunted by the ghost of a fallen comrade.

Wandering Soul ist ein Kurzfilm von Josh Tanner, dem wir auch schon den tollen Kurzfilm The Landing zu verdanken haben. Die Story von Wandering Soul ist übrigens gar nicht mal so weit hergeholt:
https://de.wikipedia.org/wiki/Operation_Wandering_Soul_(Vietnamkrieg)
https://de.wikipedia.org/wiki/Tunnel_von_C%E1%BB%A7_Chi

(via shortoftheweek.com)

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