Vorstellungsgespräche sind ganz besondere Situationen, in denen vollkommen andere Regeln zu gelten scheinen als im sonstigen Alltag. Vermutlich gibt es deshalb nicht wenige Kurzfilme, die alle um diese besondere Form des Gesprächs kreisen.

Alleine schon das Machtgefälle im Vorstellungsgespräch bietet einiges an Möglichkeiten. Auf der einen Seite sitzt jemand, der unbedingt – manchmal sogar schon völlig verzweifelt – das haben möchte, das die Person auf der anderen Seite anzubieten hat.

Das baut Druck und Spannung auf. Das zeigt Abhängigkeiten und vor allem Emotionen dort, wo man eigentlich gar keine zeigen wollte.

Aber machen wir uns nix vor. Die ganz normalen und kreuzbraven Gespräche interessieren uns dabei nicht so wirklich. Was wir sehen wollen sind die Unterhaltungen, die aus dem Ruder laufen. Die, die die gängigen Konventionen hinter sich lassen und in denen Dinge passieren, mit denen wir so nicht gerechnet haben.

Dabei ist gerade das für manche Menschen gar nicht mal so ungewöhnlich. Ja, für so manchen da draußen traurigerweise sogar fast schon alltäglich.

What begins as a seemingly benign interview for the position of „temp-to-perm,“ Jane is subjected to an increasingly bizarre series of questions and demands as we learn just how far she’s willing to go for gainful employment. The film begins by examining the dehumanizing behavior lauded in offices spaces but then takes a turn into the absurd tabloid demands placed on actresses.

Temp To Perm ist ein Kurzfilm von Joseph Marconi. (via filmshortage.com)

Temp to Perm erinnert mich dabei an einen Kurzfilm, den ich hier vor über fünf Jahren gezeigt hab: The Audition, in dem eine Schauspielerin ebenso bis an ihre Grenzen und darüber hinaus gehen muss.

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