Wer keine Freunde hat, der macht sich einfach welche. Das ist ja jetzt keine umwerfende Neuigkeit, schließlich haben wir uns – vor allem als Kinder – schon immer gerne Freunde ausgedacht, die nie von unserer Seite wichen und stets für uns da waren. Nicht ohne Grund gibt es ja auch den ein oder anderen Kurzfilm zum Thema.

Belle ist eines dieser Kinder, die sich einen imaginären Freund zugelegt haben, mit dem sie fortan alles zusammen macht und erlebt. Bamber ist nicht nur immer dabei, er hat auch ein Wörtchen mitzureden, wenn es darum geht Entscheidungen zu treffen. Und das macht er mit wachsender Begeisterung. Denn Belle ist für ih nicht irgend jemand, sondern seine Welt, sein ein und alles. Und wenn er merkt, dass seine Position und damit seine Existenz gefährdet sind, dann greift er zu Mitteln, die man sonst nicht unbedingt im Kinderzimmer erwarten würde.

Belle findet sich auf einmal zwischen den Fronten und muss entscheiden, wie es nun weitergehen soll. Für sich, für Bamber, aber auch darüber hinaus. Das ist nicht nur schwierig, sondern auch zunehmend gefährlich. Aber so ist das wohl, wenn wir keine kleinen Kinder mehr sind und anfangen müssen, Entscheidungen zu treffen, die Konsequenzen haben können und werden.

Belle and Bamber ist ein Kurzfilm von Alex Forbes, von dem ich hier mittlerweile schon fünf Kurzfilme habe. Dieser hier passt das ganz wunderbar in die Sammlung.

Kurzfilm: Sunday Dinner with the Morgans

Kurzfilm: No Trace

Kurzfilm: A Story by the Sea

Kurzfilm: Second Impressions

Kurzfilm: I dream of Zombies

(via filmshortage.com)

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