Von Zeit zu Zeit passieren schlimme Dinge. Dinge, die so schlimm sind, dass sie uns ratlos zurücklassen. Ratlos, weil wir erstmal keine Ahnung haben, wie wir damit umgehen sollen. Wie soll man auch auf etwas reagieren, dass man nicht begreift? Wie sollen wir das von jetzt auf gleich einordnen und verarbeiten? Wie sähe eine vernünftige und angemessene Reaktion überhaupt aus? Bei jedem sicherlich anders.

Und jedes Mal, wenn mal wieder jemand, von dem wir noch niemals etwas gehört haben, losgezogen ist und das Leben von Menschen, die uns ebenfalls bislang vollkommen unbekannt waren, einfach so beendet, sitzen wir wieder da und wissen nicht, was wir damit anfangen sollen.

Es ist ein diffuses Gefühl, eine bleierne Mischung aus Hilflosigkeit, Trauer, Wut und Desinteresse. Desinteresse? Ja, denn irgendwie ist es dann doch alles zu weit weg und die Gesichter zu unbekannt.

Trotzdem aber auch Trauer und Wut, denn wir wissen ja trotzdem, dass all diese Leute ein Leben, eine Geschichte hatten, die plötzlich und für immer vorbei ist.

Obituaries ist ein Kurzfilm von Ryan Moody und ja, der Typ, den ihr meint zu kennen, ist James Franco. Richtig geguckt.

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