Religion könnte eine so tolle wie einfach Sache sein. Man glaubt an etwas – irgendetwas, woran man will, völlig egal – und am Ende bekommt man all das, was einem dafür versprochen wurde, dass man daran glaubt. Klasse!

Dummerweise ist es aber nicht so. Neben all den anderen Aspekten, die organisierte und institutionalisierte Religion zu dem Übel machen, als das sie sich immer wieder entpuppt, ist etwas mit dem ich Zeit meines Lebens immer wieder Probleme hatte: Regeln.

Wenn mir dauernd alles mögliche vorgeschrieben wird und ich den lieben langen Tag gesagt bekomme, was ich wann und wie zu tun und vor allem auch zu lassen habe, sinkt die Attraktivität für mich gegen Null. Null Kelvin!

Na klar doch, so mancher mag sich in einer solchen Atmosphäre wohl fühlen und buchstäblich darin aufblühen, das will ich ja niemendem absprechen und gönne jedem sein Glück. Doof wird es nur immer dann, wenn jemand merkt, dass es einfach nicht seins ist, wieder raus will und dann daran gehindert wird. Warum? Glaubt man wirklich, dass die Menschen es sich einfach nochmal anders überlegen und anfangen alles zu lieben, weil man sie einfach noch ein bisschen mehr dazu zwingt?

Hm. Ich wittere da ja das ein oder andere Problem, das dann entstehen könnte. Man sollte eine Nonne, die viel lieber Stripperin werden möchte, einfach nicht an der Erfüllung ihres Traumes hindern. Diese Nonne hier jedenfalls nicht…

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Sister Hell ist ein Kurzfilm von Fredrik S. Hana.

2016-02-14_poster_sister-hell

(via nerdcore.de)

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