Eigentlich ist es vollkommen egal, wie viel wir schon haben und wie gut es uns geht. Ein bisschen mehr würde nicht schaden. Gegen einen Nachschlag und eine Extraportion vom Guten Leben™ würden wir uns mit Sicherheit nicht wehren. Viel hilft bekanntermaßen viel und mehr schmeckt selbstverständlich auch viel besser. Es kann uns eigentlich gar nicht gut genug gehen.

Und genau deshalb hören wir auch nicht auf, dem Sirenengesang der Werbung zu erliegen, die uns immer wieder den Finger in diese offene Wunde legt und uns davon überzeugt, dass wir hiervon oder davon noch ein bisschen mehr brauchen und dass genau das, was wir gerade vielleicht noch nicht haben, das ist, was wir schon immer wollten. Wir wussten es nur noch nicht.

Wie aber muss all das auf jemanden wirken, der wirklich nichts hat. Jemand, der all diese Luxusprobleme, die Probleme zu nennen wir uns eigentlich in Grund un Boden schämen müssten, nicht kennt, da es ihm an wirklich allem mangelt. Was sind diese Menschen bereit zu tun, wenn sie sich dafür auch nur den kleinsten Teil von dem versprechen, das für uns selbstverständlicher nicht sein könnte?

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Greenfields ist ein Kurzfilm von Luis Betancourt, Benjamin Vedrenne, Joseph Coury, Michel Durin und Charly Nzekwu.


Titelbild: Propaganda. Autor: Jenny Potter. Lizenz: CC BY-NC-SA 2.0. Danke!

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