Angeblich liegen Genie und Wahnsinn ja eng zusammen, was ich leider nicht bestätigen kann, da sich die Genialität nicht wirklich einstellen will und es stattdessen bei flüchtigen Besuchen belässt, deren Wirkung aber meist bereits verpufft sind, bevor es überhaupt irgendjemand merken kann. Selbst beim besten Willen können wir das leider nicht gelten lassen. Da muss ich wohl mit leben.

Andere hingegen haben den Grips bereits in der Wiege oder vielleicht sogar noch eher mit der groben Kelle eingeflößt bekommen und haben jetzt natürlich den Vorteil, dass sie so gewagte wie auch bahnbrechende Experimente nicht nur durchführen, sondern sogar erfolgreich durchführen können.

Wobei es ja leider oft so ist, dass die Tragödie sich im Windschatten des Triumphs an einen heranschleicht und im denkbar schlechtesten Moment eiskalt zuschlägt. Hat es einen dann erstmal entsprechend erwischt, kann man schwer sagen, wie der bis zum Bersten gefüllte Geist des Genies auf die neue Extremsituation reagiert.

Uns bleibt hier wie so oft die Rolle des Zuschauers, was aber gerade bei einem Kurzfilm wie dem nun folgenden vielleicht gar nicht mal die schlechteste Perspektive ist.


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Murder ist ein Kurzfilm von Yang Tzu Ting.

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