Irgendwann isses soweit, zumindest wenn wir Glück haben. Wir gucken in den Spiegel und stelen fest, dass wir es geschafft haben: wir sind alt.

An sich ne feine Sache, denn Alt wollen wir doch eigentlich alle mal werden. Irgendwann jedenfalls.

Jetzt ist es aber soweit und wir können auf allerhand zurückblicken. Auf alles, das wir im Leben versucht, gemacht und erreicht haben. Gute und schlechte Erinnerungen gehen da fließend ineinander über, schließlich war es das doch auch: eine große gemischte Tüte mit allem, was es so gibt.

Es stellt sich aber zwangsläufig die Frage, wie wir damit klarkommen, dass der Blick zurück uns zwar viel zeigt, nach vorne aber nicht allzu viel für uns bereithält.

Wie fühlt man sich, wenn es gar nicht mehr zur Diskussion steht, ob man die besten Jahre schon hinter sich hat, sondern traurige Gewissheit ist, dass sie mittlerweile seit einer Ewigkeit vorbei sind.

Wie geht man damit um, dass man noch da ist, sich der ein oder andere auch durchaus an einen erinnern kann, man aber nicht mehr wirklich gebraucht wird?

Jedenfalls nicht mit Hektik oder Panik.

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Bygone Behemoth ist ein Kurzfilm von Harry Chaskin.

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