Das Licht im Kopf

Wir müssen uns ab und an auch mal was trauen. Auch dann, wenn uns die meisten Menschen für totale Spinner halten und das, was wir unbedingt tun wollen, als gefährlichen Schwachsinn abtun. Der gute Herr Bisley lässt sich von sowas nicht beirren und probiert einfach mal aus, was so geht. Und er erzählt uns davon. Das ist ziemlich nett von ihm.

    Auf dem am stärksten besuchten Bereich der Messe sah ich zum ersten Mal diese Leute persönlich, die mich dazu veranlassten, besagte Internetseiten zu besuchen und nach mehr Informationen über ihr, selbst für mich, abgefahrenes, unbegreifliches Hobby zu forschen. Suspensions, wie gesagt. Ein altes, indianisches Initiationsritual, das Jungen zu Männern werden ließ, in dem sie mit Adlerkrallen ihre Brust oder den Rücken durchbohrten um danach Hanfseile durch die entstandenen Wunden zu fädeln und sich daran unter das Firmament der Hütte des Stammesobersten ziehen zu lassen und dort Stunden zu Hängen und zu Schaukeln, bis sie einen tranceähnlichen Zustand erreichten.


Die Wahrheiten und Filterblasen der Asyldebatte

Hm. Irgendwie hab ich keinen Ausschnitt des Textes gefunden, den ich als Ausschnitt hätte nehmen können, ohne dass er isoliert völlig falsch interpretiert werden könnte. Und auch wenn ich das bei meinen kultisch verehrten Lesern nicht annehmen möchte – die Leute lesen nicht mehr ganz, bevor sie urteilen.
Jedenfalls geht es um Filterblasen in der Asyldebatte, wie der Titel schon ganz gut verrät. Darunter kann man sich vielleicht einiges oder auch gar nichts vorstellen, was aber nicht schlimm ist. Man kann von Don Alphonso halten, was man will – man kann ihm nicht vorwerfen sich keine Gedanken zu machen oder etwa nicht schreiben zu können. Und da zu einer Debatte immer auch gehört, alle Seiten anzuhören, empfielt sich auch die Lektüre des bürgerlichen Lagers. Und es empfiehlt sich auch, sich auch mal nur kleine Aspekte und andere Perspektiven anzuschauen. Die Wahrheit liegt eh immer irgendwo dazwischen. Meist da, wo wir sie eh nicht finden…


Auf der fröhlichen Sachsenautobahn

Hach, ich mag es, wenn der Kiezneurotiker mal wieder mies gelaunt vom Leder zieht. Und nein, es geht heute nicht nur ums Autofahren. Auch wenn ihr fürchterliche Radiosender und vollgepisste Klos hasst, kommt ihr auf eure Kosten. Wir sind nicht alleine.

    Wir haben nur Mercedesse in der Flotte. Viele davon. Von groß bis klein. Und weil ich den Fahrzeugverwalterschlumpf einmal dabei erwischt habe, wie er einen für unseren räudigen Kaffeeautomaten bestimmten Sack Kaffeebohnen in seinem Rucksack verstaut hat […], bekomme ich immer den dicksten Mercedes. Ein Schlachtschiff. Ein Vieh, um zu treiben, zu jagen, zu demütigen und zu vernichten. Ein Roß. Mein Panzer.

Mit dem fahre ich heute nach Sachsen.

Da ich privat einen Kleinwagen fahre, bin ich ein großer Freund des Tempolimits. Denn ich hasse diese Hurensöhne, die mit Lichtgeschwindigkeit hinter mir auftauchen und theatralisch kurz vor meiner Stoßstange abbremsen, um mir, der ich dabei natürlich wie ein Kaninchen in den Rückspiegel schaue, zu zeigen, dass ich mit meinen 162 km/h Maximalgeschwindigkeit ein Verkehrshindernis bin.

Ich bin deshalb ein großer Freund des Tempolimits.

Außer wenn ich mit des Borgwürfels Mercedes auf deutschen Autobahnen unterwegs bin. Dann lege ich jede Menschlichkeit ab und werde zum Tier. Linke Spur. 220. 240. Gaspedal auf Anschlag.


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