Ich gehöre ja zu den armen Seelen, die morgens in aller Herrgottsfrühe wie die Zombies aus ihren Häusern wanken, um sich auf den Weg zur Arbeit zu machen. Aber da hören die Gemeinsamkeiten auch schon auf.

Muss der eine nur einmal quer über die Straße, wird die Nachbarin auch schon vom Büro in der Nachbarstadt gerufen. Wieder andere fahren in eine ganz andere Region und sind jeden Tag stundenlang unterwegs.

Aber ja, ich sollte aufhören, hier rumzujammern und auch mal die positiven Aspekte betrachten. Dazu gehört für mich der Umstand, dass ich relativ komfortabel mit der Bahn zwischen trautem Heim und dem Büro-Purgatorium pendeln kann.

Und auch die Zeit, die ich unterwegs bin, ist nicht gänzlich verloren, kann ich doch im Zug Kurzfilme gucken, Lesestoff verschlingen und auch Texte wie diesen hier schreiben.

Müsste ich mich jeden Tag hinters Steuer setzen und die Strecke mit dem Auto fahren, was ich ja weder kann noch darf, würde es mir aufgrund meiner nicht sehr ausgeprägten Stresstoleranz sicherlich ähnlich gehen wie den bedauernswerten Menschen im nun folgenden Kurzfilm.

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Driving ist ein Kurzfilm von Nate Theis.


Das Titelbild basiert auf: 1963 Ford Thunderbird Roadster Dash. Autor: Mark Turnauckas. Lizenz: CC BY 2.0. Danke!

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