Eine langweilige Jugend ist an sich ja schon schlimm genug. Während man das Gefühl hat, eigentlich die Welt erobern und alles ausprobieren zu müssen, spielt sich um einen herum nur zähflüssige Langeweile ab. Ganz so als wäre man in einen Siruptopf gefallen und würde sich langsam aber sicher damit abfinden müssen.

Das wird einem umso mehr bewusst, wenn dann tatsächlich mal etwas passiert. Irgendwas, das die bleierne Stagnation um einen herum aufbricht und nachhaltig durcheinander bringt.

Irgendwas muss schließlich passieren. Nicht nur, weil wir schon eine gefühlte Ewigkeit drauf gewartet haben, dass wirklich mal etwas passiert, sondern weil die Leute, die sich hier her verirrt haben, ganz genau so aussehen, als würde bald was passieren.

Außerdem ist die Zeit reif. Zum Bersten reif und prall gefüllt mit Träumen, Wünschen, Illusionen, Ängsten und Neugier. Genau das richtige Setting für einen Kurzfilm.

Auf der Website zum Kurzfilm findet sich folgendes Zitat von Wim Wenders:

„This short film left such a long lasting impression on me…. there is a lot of talent at work here.“

Da ist durchaus was dran.

A teenage girl gets a keyhole look into a dangerous and mysterious world when a tattooed stranger checks into her roadside motel.

Blood Pulls a Gun ist ein Kurzfilm von Ben Briand.

(via shortoftheweek.com)

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