Ohne groß um den heißen Brei zu reden, hier mal wieder ein paar Texte, die mir gefallen haben und, nun ja, euch vielleicht auch.

Viel Spaß!

Da hat ein gewisser “Wald” angerufen und wollte dich sprechen?

Ich kenn das noch von damals™, als ich noch im Callcenter gesessen hab und mich von Leuten anschreien lassen durfte. Ich hab mich allerdings nicht wirklich anschreien lassen und hab die Leute leise gestellt oder gleich ganz aufgelegt. Die meisten Twitter-Teams – vor allem @DB_Bahn und @Telekom_hilft – sind absolut freundlich, echt kompetent und wirklich eine große Hilfe. Und das sollte man auch zu schätzen wissen.

Leute, gehts noch? Auch bei Twitter, auch bei Firmenaccounts, sitzen Menschen (aus Fleisch und Blut!), die nicht dazu da sind, euch zu verhätscheln und zu pudern und in den Arsch zu kriechen. Wenn es ein ernsthaft lösbares Problem gibt, dann versuchen die Accounts in der Regel alles, um auf kurzem Wege alles möglich zu machen. Aber es kann doch bitte nicht wahr sein, das man die Accounts als Sandsäcke benutzt, wenn man mit dem Unternehmen unzufrieden ist und dann verlangt, dass die verbal vor einem zu Kreuze kriechen. Was sind das für vollkommen überzogene Ansprüche? Oder um es mal ganz überspitzt zu sagen: Was ist das für eine Kinderstube?


Zukunft des Bayernkuriers – Die Stimme des Herrn

Ach, ich mag solche Texte einfach. Was soll ich da groß zu schreiben, außer, dass die CSU ein Fall für sich ist. Wisst ihr ja eh.

Was aber schlimmer ist: Parteichef Horst Seehofer, der in der Woche zweimal seine Meinung wechselt, braucht kein Partei-Organ, das bloß einmal in der Woche erscheint. Und wie sollte man mit ihm eine Scharnagl-Symbiose eingehen? Wenn Seehofer doch selbst nie weiß, was er anderntags denken wird?


The Rupture

Ich hab mir das hier in den Achtzigern auch anders vorgestellt. Wo sind unsere fliegenden Autos? Warum kann ich keinen Urlaub auf dem Mond machen? Und warum zum Teufel kann ich mich nicht beamen lassen? Beschiss!

Remember our collective vision of the future? Imagine the Jetsons. Imagine high modernism. Imagine Mad Men. The perfect suits, the immaculate hair, the endless cocktails, the towering city, the secret affairs, the endless desire. The gleaming seduction of a better tomorrow.

What is the future? We thought—no, we believed, with all our might—that the world would inexorably be moved, by our might. In a single direction. The direction of human progress. We were true believers in a faith. That the right, true, and inescapable trajectory of mankind was forward.


They’re Made Out of Meat

Tja, wir fragen uns immer, wie die Außerirdischen wohl aussehen werden und wie wir wohl reagieren, wenn sie irgendwann mal auf nen Kaffee reinschneien. Aber was machen wir für einen Eindruck? Wollen die überhaupt was mit uns zu tun haben, wenn sie uns erstmal gesehen haben?

„They’re Made Out of Meat,“ by Terry Bisson, is one of the most influential stories in science fiction, and is regularly discussed in college classes about cognitive science, cosmology, and philosophy. The story consists entirely of two extraterrestrials having a conversation at a diner. Their mission is to discover sentient beings capable of traveling faster than light, and offering them „first contact.“ Human-beings, as carbon-based life, befuddle the aliens. They cannot fathom how „sacks of meat“ can be sentient. Disturbed by their discovery, the aliens mark the solar system has uninhabited, cutting off humanity from the galactic community. „They’re Made Out of Meat“ is regularly cited as an explanation to the Fermi paradox, the contradiction asking why we cannot see other intelligent life in the universe.


Deutscher TV-Krimi-Schrott – Wie kann ich mitmachen

Es gibt nicht nur einen, sondern eine Menge Gründe, weshalb der Fernseher bei uns im Haus nicht mehr primär dazu dient, deutsches Fernsehen zu konsumieren. Hier werden ein paar davon sehr unterhaltsam beleuchtet.

Halt! Der Gerechtigkeit halber darf eine echte deutsche Innovation nicht verschwiegen werden: der TATORT. Innovativ war ein Reihenkonzept, in dem Serien mit regionaler Identität gezeigt werden. Das war besonders zu Beginn faszinierend (als man etwa mit Zollfahnder Kressin einen hedonistischen Helden zuließ).
Heute ist die meist miese Qualität der einzelnen Folgen kaum noch auszuhalten. Wahrscheinlich liegt es nicht mal an den Autoren. Einige mir bekannte Redakteure sind so dämlich, dass sie jeden stringenten Plot zerstören oder aufweichen bis nur noch Schwachsinn übrig ist.

In gewisser Hinsicht war auch ALARM FÜR COBRA 11 innovativ, da die Serie deutsche Stunt- Arbeit auf internationales Niveau katapultierte. Frei nach dem Motto amerikanischer Action-Serien: 15 Stuntmen und kein Drehbuchautor in Sicht.
Das ist vielleicht ungerecht: Im Rahmen ihres Konzepts lässt das COBRA-Team gelegentlich nette Geschichten zu, so lange sie dem Verschrotten von Fahrzeugen nicht im Wege stehen. Wie die Produktion es schafft diese dann an den Hirnentkerten von RTL vorbei zu schmuggeln, ist eines der großen ungelösten Rätseln des Universums (ein Fall für GALILEO).

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