Manchmal freuen wir uns so sehr auf etwas, dass die Erwartungen am Ende so hoch sind, dass nichts ihnen gerecht werden kann.

Das Weihnachts- oder Geburtstagsgeschenk ist vielleicht gar nicht so toll.

Die Frau, die wir seit Wochen ansprechen wollen, entpuppt sich als alles andere als vollkommen unsympathisch.

Oder der Film, auf den wir uns seit Monaten freuen, ist eine einzige Enttäuschung, dessen beste Szenen schon alle im Trailer gezeigt wurden, den wir uns schon so oft voller Vorfreude angeschaut haben.

Mit tollen Trailern für schließlich enttäuschende Filme könnte man sicherlich ein eigenes Blog füllen.

Man kann aber auch daraus lernen und einfach nur einen tollen Trailer drehen und den Film einfach weglassen. Heraus kommt dabei ein Kurzfilm, der eine Handlung vielleicht nur andeutet, der aber gerade, weil er so vage bleibt, umso schöner ist. Man wird nicht enttäuscht werden, aber gleichzeitig entstehen im Kopf so viele Bilder, dass man gar keinen Film mehr braucht.

Das muss man natürlich können.

Cary Fukunaga hat es scheinbar drauf und sich mit Haley Bennett und Fares Fares zwei Leute vor die Kamera geholt, die man sich gerne anguckt.

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Sleepwalking in the Rift ist ein Kurzfilm von Cary Fukunaga, der wohl eigentlich ein Werbefilm für ein Modelabel ist, was mir aber völlig egal ist.

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