Ich beneide Menschen, die mehr lesen können als ich.

Sei es, dass sie mehr Zeit haben oder dass sie sich einfach ein bisschen besser konzentrieren können und ein Buch einfach nicht aus der Hand legen, nur weil es grad mal ein bisschen nachlässt. Was man alles verpassen könnte!

So manch gutes Buch legt erst nach einer Weile richtig los, wie auch mancher Tag ruhig beginnt, bevor er für uns zum Abenteuer wird, das uns packt und nicht mehr loslässt. Die besten Bücher schaffen es, dass wir den Unterschied gar nicht mehr bemerken oder vermissen. Sie zünden ein Feuerwerk der Fantasie in unseren Köpfen und reißen uns aus dem grauen Alltag – direkt hinein in immer neue Welten, die es zu entdecken gilt und die für eine Zeit zu unserer Realität werden.

Aber eben auch nur, wenn wir ein bisschen Geduld mitbringen.

Man könnte nun behaupten, dass ich genau deshalb Kurzfilme liebe. Weil sie einem eben nicht soviel Geduld abverlangen und gleich zur Sache kommen, ohne dass man groß investieren müsste. Man bekommt seine kleine Geschichte und das war’s. (Wie in der Dorfdisco.)

Aber das ist Unfug.

So kurz er auch sein mag, auch ein Kurzfilm schafft es, uns erst ein bisschen auf die Folter zu spannen, uns zu locken. Und dann zu belohnen. Mit mehr als dem Gesehenen. Mit Ideen, Träumen und einem guten Gefühl.

A bookmark is stuck in a forgotten book that is one day knocked over by wind. It experiences its environment by surfing the pages that turn in to ocean-waves, enjoying the ride of its life. As the book cover closes light reveals new challenges.

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Much Better Now ist ein feiner Kurzfilm von Salon Alpin. Mehr gibt’s hier: muchbetternow.salonalpin.net

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