Und auf einmal ist alles anders. Schluss. Aus. Vorbei. Die Welt ist von einem Tag auf den anderen eine andere. Die Welt da draußen. Deine Welt.

Orientierung? Norden und Süden sind klar, Osten und Westen auch, die Sonne ist ja noch da. Geht auf, geht unter. Läuft. Aber der moralische Kompass ruckelt. Richtig und falsch sind Auslegungssache, Tagesform.

Es gilt nur noch das Hier und das Jetzt. Einfache neue Welt.

Bis, ja bis sie dann doch noch nach einem greift, die Vergangenheit mit all ihren schönen und wichtigen Erinnerungen und Facetten in all den Farben und Formen und Geschmäcken, die weg sind, für immer weg sind, diese Welt, der wir unentwegt hinterhertrauern, wann immer unser Geist in einem ruhigen Moment von der Leine gelassen wird.

Es ist kalt und nass. Vincent ist auf sich allein gestellt und versucht sich an denen zu rächen, die sein Leben auf den Kopf gestellt haben, doch er muss sich entscheiden wie weit er dabei gehen will.

Infiziert ist ein Kurzfilm von Petr Eremin. Der Name taucht hier nicht zum ersten Mal auf, denn vor vier jahren hab ich hier mit Wiedersehen schonmal einen Kurzfilm von ihm hier ins Blog gepackt. Kann man sich bei der Gelegeneheit auch angucken.

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