Großeltern, Freunde, Bekannte… Zum Glück noch nicht wirklich viele, aber so einige Menschen musste ich schon begraben. Die Beerdigungen waren mal mehr mal weniger hart, zum Teil aber richtig bitter und einfach nur traurig bis zum Anschlag.

Ich hab aber nie geweint.

Und es gibt vermutlich niemanden, den das mehr verunsichert als mich selbst. Da ist man dabei, wenn das, was von einem Menschen, der einem wirklich was bedeutet hat, übrig ist, in einem Loch in der Erde begraben wird und heult nicht. Dabei ist einem zu nichts anderem zumute. Und doch kommt da nix. Keine Träne. Und irgendwie fühlt man sich dadurch noch seltsamer. Noch beschissener.

Ich hatte zwei Haustiere in meinem bisherigen Leben. Bei beiden musste ich, als sie gestorben sind, heulen wie der sprichwörtliche Schlosshund. Dabei waren es doch „nur“ Tiere. Andere Tiere esse ich doch. Das mit dem „nur“ lässt sich eben doch nicht so verallgemeinern.

Ich kann es also durchaus nachvollziehen, wenn manche Menschen auf eine Art um ihre toten Tiere trauern, die anderen mehr als seltsam vorkommt. Da kann man einfach nix machen.

With a heavy heart, a man brings his dead cat to the animal carcass disposal. Once a mysterious taxidermist gives him her business card, he is intrigued to find out if the death of his pet might just be the beginning.

Tote Tiere ist ein Kurzfilm von David Oesch und Remo Rickenbacher, die sich gerne wieder melden dürfen, wenn sie mal wieder was in der Pipeline haben. ;)

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