Es ist wie immer: Sonntag ist Zeit für Buchstaben und frischen Lesestoff. Und damit es niemand an Nachschub mangelt, gibt es heute 5 Artikel, die sich durchaus lohnen. Dann mal ran.

Wo gehöre ich hin?

Ich kenne das Gefühl. Vielleicht nicht so ausgeprägt, aber es ist da.

    ↳ Die Tennisspielerin Andrea Petkovic kennt das Gefühl, zwei Länder in einem Herzen zu tragen. Und sie weiß: Auf die Frage nach der Zugehörigkeit gibt es keine rationale Antwort.
Anzahl Wörter: 894
URL: https://sz-magazin.sueddeutsche.de/30-love-unterwegs-mit-andrea-petkovic/wo-gehoere-ich-hin-85784


“Herr im Himmel, wir danken Dir, dass die Neger hungern und nicht wir!”

Ja, irgendwas löuft unfassbar schief, aber nicht erst seit gestern. Es ist schon lage aus dem Ruder gelaufen.

    ↳ Aussagen der extremen Rechten, die man vor zwanzig Jahren nicht einmal ernst genommen hätte sind heute Mainstream. Das vermittelte Menschenbild ist keines, das sich mit den Werten der Aufklärung vereinbaren lässt. Wie konnte es soweit kommen? Gute Frage. “Man” hat es zugelassen. “Man” hat es nicht ernst genommen. Zuerst hat man die extreme Rechte ignoriert und belächelt, dann hat man ihre Themen übernommen und irgendwann auch deren Positionen. Und da stehen wir jetzt.

Was fehlt? Das klare NEIN.
Anzahl Wörter: 1590
URL: http://www.rudifussi.at/2018/06/26/herr-im-himmel-wir-danken-dir-dass-die-neger-hungern-und-nicht-wir/


Südkorea-Deutschland 0:0

Es geht gar nicht um Fußball.

    ↳ Der Sommer ist zurückgekehrt, es ist wieder heiß in Hamburg, das heißt, über 26°C. Baden-Württemberger lachen da nur drüber, schon klar, aber hier oben sind das quasi Saharatemperaturen.
Ich bin nachmittags in Nienstedten zum Fussballschauen verabredet, Südkorea gegen Deutschland, das letzte Gruppenspiel, und ausnahmsweise muss ich mit dem Auto durch die Stadt. Im festen Glauben, das Spiel finge um 17 Uhr an, erledige ich noch dies und das, bevor ich gegen halb vier kurz bei Twitter reinschaue und darauf aufmerksam werde, dass das Spiel in einer halben Stunde beginnt. Wie man sieht, bin ich kein Fussballfan, aber es macht halt mehr Spaß, das Spiel mit mehreren zu sehen als alleine. Ich rufe an, dass ich später komme und setze mich ins Auto.

Anzahl Wörter: 748
URL: https://e13.de/blog/der-ganze-rest/suedkorea-deutschland-00/


The Machine Fired Me

Da kann man nix machen. Wenn die Maschine dich nicht mehr will, dann hast du keine Chance.

    ↳ It was 7am when my phone rang. Instead of an alarm, it was my recruiter disturbing me from a pleasant dream. It was too early for a phone call or to be caught off guard, so I did not answer. I went to take a shower and get ready for the day. On my way to work, I listened to the voice mail she had left.

„Oh my God, are you OK!“
Anzahl Wörter: 2285
URL: https://idiallo.com/blog/when-a-machine-fired-me


The Amish understand a life-changing truth about technology the rest of us don’t

Vielleicht ist es doch nicht die dümmste Art zu leben. Wobei… könnte ich das? Vermutlich nicht.

    ↳ It’s not that the Amish view technology as inherently evil. No rules prohibit them from using new inventions. But they carefully consider how each one will change their culture before embracing it. And the best clue as to what will happen comes from watching their neighbors.

“The Amish use us as an experiment,” says Jameson Wetmore, an engineer turned social researcher at the Arizona State University’s School for the Future of Innovation in Society. “They watch what happens when we adopt new technology, and then they decide whether that’s something they want to adopt themselves.”
Anzahl Wörter: 3505
URL: https://qz.com/1275194/the-amish-understand-a-life-changing-truth-about-technology-the-rest-of-us-dont/


So, das war’s für heute. Noch mehr Lesestoff gibt es im Archiv oder aber nächste Woche.

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