Weil Blut ja bekanntlich wesentlich dicker als Wasser ist, halten Familien ganz besonders eng zusammen. Angeblich jedenfalls. Theoretisch. Dass das nicht unbedingt immer so sein muss, haben wir hier ja ja schon oft genug gesehen. Robert’s Circle und A Family Story sind zwei tolle Beispiele für besonders kaputte Familien. Aber es gibt ja auch funktionierende Familien, wenn auch manche ein bisschen anders sind. Wer etwa ein gänzlich unromantisches Beispiel für familiären Zusammenhalt sehen will, sollte sich Two for tea oder The Line angucken.

Halbwegs normal ist es ja eigentlich, dass man sich nicht dauernd sehen muss und trotzdem ein gutes Verhältnis hat. Geschwister zum Beispiel müssen nicht täglich oder wöchentlich aufeinander hocken und können sich trotzdem so verstehen, wie man das gemeinhin von Geschwistern erwartet.

Der Protagonist im heutigen Kurzfilm war zugegebenermaßen ein bisschen länger unterwegs und definitiv nicht nur mal eben Brötchen holen. Das hindert ihn jedoch nicht daran, einfach mal bei seinem Bruder anzuklopfen und zu sehen, was seit dem letzten Mal so alles passiert ist.

Und das war offenbar so einiges, schließlich macht ihm da jemand ganz anderes die Tür auf. Jetzt gibt es erst recht Redebedarf.

Wedding Dress ist ein Kurzfilm von Haroula Rose.

(via shortoftheweek.com)

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