Zugegeben, ich hab es mir damals einfach gemacht. Als klar war, dass ich durch eine Heirat das nächste Spießer-Level würde erreichen wollen, gab es eigentlich keine großartigen Überlegungen, wem ich denn den durchaus anspruchsvollen Job des Trauzeugen anvertrauen würde. Meinem Bruder war klar, dass er aus der Nummer nicht elegant rauskommt, eventuell hat er es auch gerne gemacht. Da müsste ich ihn nochmal fragen. ;)

Nun hat natürlich nicht jeder das Glück einen Bruder zur Hand zu haben. Bei dem ein oder anderen wird es auch beim Thema bester Freund knapp. Dann ist es natürlich auch eine Typfrage. Nicht jeder, der uns nahe genug steht, ist auch für den Job in ausreichendem Maße geeignet. Man muss das schon auf die Kette kriegen können.

Was genau gehört eigentlich alles zum Job eines Trauzeugen? Bei der Trauung dabei sein und sie bezeugen. Ok, gut, das war einfach. Aber sonst?

Einen Junggesellenabschied organisieren und vielleicht noch die ein oder andere Kleinigkeit für die Hochzeit regeln. Klingt irgendwie nach einem unbezahlten Partyplaner. Gut, ab und an die Rolle des Psychologen übernehmen ist vielleicht bei so manchem auch notwendig.

Sonst ist das aber eigentlich nichts allzu wildes, das einen vor nicht schaffbare Herausforderungen stellen sollte. Moralisch verwerflich ist da sowieso nichts. Klar doch, man ist der Nummer-1-Vertraute des Bräutigams, aber was soll das schon heißen?

Ist ja nicht so, als müsste man irgendwas Schlimmes… Oh. Ähm… Nun gut, gucken wir uns das doch einfach mal an.

Best Man ist ein Kurzfilm von Freddie Hall.

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