Sind Sportsleute anwesend? Jetzt nicht diese Bewegungsapostel, die dauernd schwitzen und durch die Gegend rennen. Ich meine natürlich richtige Fans. Leute, denen der Sport WIRKLICH etwas bedeutet!

Ja? Gut. Wer so richtig für seine Mannschaft lebt, leidet und mitfiebert, der kennt die durchwachten Nächte und grübelnd verbrachten Tage und die schier ausweglosen Situationen, vor denen man Spieltag für Spieltag stehen kann.

Was soll man nur tun, damit die Menschen aufm Platz auch das Richtige tun? Nämlich genau das, was wir auf Tribüne oder Sofa lautstark fordern. Wie kriegen wir das hin? Und wer gibt ihnen die Einsicht und die Kraft dazu. In seiner Verzweiflung greift der Fan zu verschiedensten Methoden, von denen er sich die richtige Wirkung im richtigen Moment verspricht oder zumindest erhofft. Eines des beliebteren Rituale – Alkohol, pöbeln und diskutieren – müssen wir nicht weiter vorstellen. Das dürften die meisten Sportsfreunde verinnerlicht haben.

Dann gibt es aber noch diejenigen die einen wesentlich ruhigeren aber nicht minder skurrilen Ansatz verfolgen und sich der Religion zuwenden. Die Auswahl an Göttern, die man anrufen kann, ist groß. Nur Amateure beschränken sich hier auf das eher geringe Angebot, das die regulären Kirchen einem machen. Dabei lässt sich hier frei und wunderbar kombinieren.

Das kostet nichts, tut keinem weh und schont mit Sicherheit auch die Leber.


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Porzingod ist ein Kurzfilm von Conor Byrne, der hier auch schon den feinen Kurzfilm Foureyes beigesteuert hat. Vor fast genau zwei Jahren, wie ich gerade sehe.


Das Titelbild basiert auf: IMG_1308. Autor: Frank O’Dwyer. Lizenz: CC BY-SA 2.0. Danke!

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