Arbeit, Alltag, Routine, Eintönigkeit. Verdammt, das Leben kann so wenig verlockend aussehen, wenn man in den entscheidenden Momenten entweder die falschen Entscheidungen getroffen hat oder einfach nur Pech hatte. So manchem von uns bleibt neben dem eingangs erwähnten Vierklang der Erwerbsknechtschaft nicht vieles, das mit Wohlwollen als Lichtblick durchgehen dürfte.

Und so geht man durchs Leben, eingelullt von der eigenen grauen Existenz am Rande dessen, was andere als Leben bezeichnen und merkt vielleicht gar nicht, wenn sich doch irgendwo ein Lichtstrahl zeigt, der die bleierne Routine der x-ten Nachtschicht durchbricht. Und merken wir es doch, ist die Gelegenheit vielleicht schon wieder vorbei, das Fenster zu oder der Zug gänzlich abgefahren.

Und doch, oder gerade deshalb. Sind wir es uns nicht selbst schuldig, immer nach dem nächsten Lichtstrahl, dem nächsten Grashalm oder aber der scheinbar einzigen Chance auf einen Ausbruch zu hoffen? Verdienen wir es nicht auch, dass wir die Gelegenheit ergreifen, am Schopf oder sonstwo, sobald sie sich ergibt? Warum sollten wir uns selbst darum bringen?

Selbst, wenn das Glück außer Reichweite scheint, kann es sich doch lohnen zu springen und zu versuchen, es doch noch zu erreichen. Man weiß ja nie.


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Change Given ist ein Kurzfilm von Ariel Martin, dem wir auch schon den Kurzfilm The iMom zu verdanken haben.

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