Keine Ahnung, wie das beim geneigten Leser aussieht, aber ich bin ein absoluter Totalversager, wenn es darum geht irgendwelche Jahrestage zu feiern.

Klar doch, ich hab das Datum nicht nur im Kopf, sondern auch im Kalender, der mich in immer kürzeren Abständen daran erinnert. Aber mit dem bloßen dran denken ist es ja nun leider nicht unbedingt getan. Man muss ja noch irgendwas machen, irgendwie zeigen, wie sehr man sich freut und dem anderen eine noch größere Freude bereiten will.

Dummerweise ist ein Link zu einer praktischen Sammlung mit Tastaturkürzeln in Sachen Romantik nicht der große Hit, auch wenn man noch so viel Zeit damit spart und das Leben viel frustrationsfreier wird.

Nein, es muss schon was Besonderes sein. Am besten etwas, das man selbst gemacht hat. Nichts sagt besser „Ich liebe dich!“ als ein schiefes Gewürzregal. Nee, auch nicht. Das ging vielleicht in den 50ern noch.

Bevor wir vollends verzweifeln, rekurrieren wir einfach auf das, was wir haben und können. Wir kochen was, am besten das Lieblingsgericht unseres Schatzileins und verpacken das beste Geschenk von allen irgendwie total kreativ: uns selbst. In der Not frisst der Teufel eben Fliegen.

Man kann sich allerdings noch so viel Mühe geben – wenn die bessere Hälfte sich dazu entschließt, andere Pläne zu verfolgen, muss man improvisieren. Aber wenn wir eins können, dann das. Rache ist schließlich nicht nur Blutwurst.


(Kein Kurzfilm im Feed-Reader zu sehen? Dann einfach hier klicken und im Blog angucken!)

Vajazzle ist ein Kurzfilm von Nathalie Boltt.

rodrigofilms.com/vajazzle/

(via filmshortage.com)


Titelbild basiert auf: wenn bling, dann…richtig. Autor: glasseyes view. Lizenz: CC BY-SA 2.0. Danke!

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