Ich war ja auch mal jung und gutgläubig, vulgo doof, zumindest damals™ in der Guten alten Zeit©.

Wobei, das erste Mal, an das ich mich erinnern kann, dass ich jemandem einfach nur treudoof helfen wollte und auf so gar keine Begeisterung stieß, war mit 24 in New York. Ja, auch 24 ist bei mir mittlerweile lange her.

Jedenfalls… Ich ging staunend durch die Straßen, dachte an nichts Böses (wie zum Beispiel das absolut Kakerlaken-verseuchte Appartment, in dem ich völlig gratis eine Woche lang wohnen durfte) und sah wie eine vermutlich chinesische Omma (es war in Chinatown) daran scheiterte ihr Wägelchen über die Bordsteinkante zu ziehen. Nett und zuvorkommend, wie ich damals noch war, fragte ich Do you need a hand? und streckte selbige lächelnd aus. Zu meiner Überraschung wurde ich nicht als Held des Alltags gefeiert, sondern wüst mit Gift und Galle angeschrien.

Ich bin dann einfach weitergegangen und denke mal, dass die Dame da heute noch steht. Soll sie doch.

Worauf wollte ich eigentlich hinaus? Ach ja. Manchmal kann man noch so nett und freundlich sein – es wird einem einfach nicht gedankt. Aber ich bin mit dieser Erfahrung ja nicht allein. Ich präsentiere Beweisstück A: einen Kurzfilm. :)


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A Tale of Momentum & Inertia ist ein Kurzfilm von Kameron Gates.


Titelbild basiert auf: Stick and Stones. Autor: Jon Phillips. Lizenz: CC0 1.0. Danke!

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