Je älter wir werden, umso schwieriger fällt es uns, etwas Neues zu lernen. Fremdsprachen? Programmieren? Stricken? Keine Chance, irgendwann ist der Zug einfach abgefahren. Klar, natürlich können wir hinterher rennen und irgendwie noch draufspringen, aber leichter wird es nicht.

Als Kinder haben wir noch gelernt, als würde es uns Spaß machen. Verdammt, es hat uns doch auch Spaß gemacht! Wir sind sogar gerne zur Schule gegangen. (Ja, ich geb es ja zu: In der Grundschule war ich ein Streber… So, jetzt isses raus.) Völlig egal, was man uns auch vorgesetzt oder aber auch vorgemacht hat, wir haben es uns angeguckt, ausprobiert und irgendwann dann auch nachgemacht. Stolz wie Bolle, weil wir so sein wollten und alles können wollten, was die Großen so machen.

Und da liegt das Problem. Bis auf vielleicht ganz große Ausnahmen (Hat hier jemand We need to talk about Kevin gesehen? DAS ist ein Arschlochkind!) sind Kinder nicht böse. Sie machen nur gerne Erwachsene nach – das liegt in unserer Natur.

Eine Schande, was wir ihnen für Vorbilder sind.

The peaceful daily routine of father and son is interrupted by an encounter of an unfamiliar boy, different from them in color. An allegory to the phenomena of racism as an acquired cultural epidemic, the story discusses the question of the personal conscience of each of us, versus the education we receive from our families and environment. Can we really insist on our personal belief system, when what we must believe in, is dictated to us?
The film presents how easily we acquire fear and hatred of foreigners, as well as how easily we might become the „strangers“ and „others“ ourselves.

Strange Fruit ist ein Kurzfilm von Shimi Asresay und Hili Noy.

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