Hamburg, meine Perle

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Ja, das war mal wieder ein Trip, der sich gelohnt hat!
Freitag per Mitfahrgelegenheit direkt zum Bahnhof Altona gebracht worden, wo es auch schon das erste Astra auffe Hand gab. Nachdem wir unsere Brocken verstaut hatten, ging es also zum Atmosphäre-Tanken aufn Kiez, wo wir unserem Hobby wieder fröhnen konnten: schmierige Kneipen.

Diesmal war nicht der Elbschlosskeller dran und auch nicht Günther Jauch (heißt wirklich so), sondern die Gaststätte Alt-Hamburg am Hans-Albers-Platz. Herrlich. Der Wirt hat keine Zähne mehr im Maul, die Wirtin wirkt leicht verzweifelt und n Mädel, dass so aussieht, als wär sie ihre 16jährige Tochter sitzt die ganze Zeit am Tresen oder steht arschwackelnd an der Juke-Box. Das Astra gibt’s aus der Pulle, aus dem Glas würd ich da auch nix trinken…
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Die Kneipe zeichnet sich vor allem durch das liebevoll gestaltete Interieur aus. An allen Bänken sind die Schaumstoffpolster größtenteils abgerissen, kein Barhocker sieht aus wie der andere und alles wird irgendwie mit Gaffa-Tape zusammen gehalten. [inspic=294,,fullscreen,thumb] Das Klofenster ist auf Kipp geöffnet – ich frag mich nur weshalb, schließlich ist eh keine Scheibe drin. [inspic=295,,fullscreen,thumb]
Der Knaller ist aber das Pärchen am Nachbartisch. Beide sind stinkenvoll und haben offenbar Streit.

    Sie: Wer hat dir eigentlich erlaubt, mich zu ficken?
    Er: (murmelt irgendwas unverständliches)
    Sie: Ja was denn? Ich hab mich doch gewaschen!

Der Samstag war dann business as usual. Aufstehen, ordentlich frühstücken, einigermaßen vorzeigbare Klamotten anziehen und ab in die S-Bahn. Die Internorga profitierte auf jeden Fall von den neuen Hallen der Hamburger Messe. Alles schön groß und hell. Wenn ich das jetzt richtig auf die Kette kriege, waren wir erst bei Bitburger, dann bei Holsten, Warsteiner, Veltins, Radeberger… Mist, auf den letzten Namen komm ich nicht. Dort wurd’s dann aber nochmal lustig, denn am gegenüber liegenden Astra-Stand flogen ein paar Minuten vor Feierabend nochmal schön Fäuste und Gläser. Obwohl wir 15 Meter weit weg standen, landeten die Dinger noch bei uns – die Jungs von der Alster-Wacht hatten einiges zu tun.
Für uns hieß es dann um sechs Uhr Abmarsch, denn es herrschte wie immer Ausschankstopp. Wir hatten aber auch genug Freibier. ;-)
Ab zum Dönermann, wo’s dann erstmal ne Bionade gab. Auf dem Heimweg noch ne Pizza geholt (ja, ich hatte Hunger!) und dann ab auf die Couch. Der Rest war eine Mischung aus Zapping, immer wieder einschlafen, Berichte zum Klitschko-Kampf etc.

Sonntag dann Frühstück, Abfahrt, Essen mit der Perle, Last Boy Scout gucken und ab in die Kiste…

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