Na, dieses Jahr mal wieder Ferien an der Ostsee? Nee, is gut, find ich völlig ok. Is ja auch schön da, keine Frage. Aber auch gefährlich. Gefährlich? Was soll denn da passieren? Schon mal jemand zuviel Frischluft gekriegt? Nö, aber die falschen Sachen aufgehoben.

Was hat der Miesepeter sich denn jetzt schon wieder aus den Fingern gesogen? Was sollen wir denn jetzt nicht mehr machen dürfen?

Ganz einfach. Nicht einfach alles aufheben, was nach Bernstein aussieht. Selbstverständlich, ja, der Reiz einfach mal ne Tonne davon zu sammeln und dann das Bernsteinzimmer zuhause in der Garage nachzubauen, ist durchaus vorhanden.

Jetzt ist aber gerade an deutschen Ostsee-Stränden nicht alles Bernstein, was glänzt. Nein, wenn man Pech hat, dann ist es nämlich weißer Phosphor, den man sich in die Tasche stecken will. Dumm nur, dass der bei den Temperaturen in Max Mustermanns Tasche anfängt zu brennen. Sehr sehr heiß sogar. 1300 Grad, um genau zu sein. Celsius. Und wer das Zeug mit Wasser löschen will, erfährt auf die harte Tour, dass das nicht geht.

„Äußerlich ähneln die Klumpen Bernstein. Wenn der Phosphor aber trocknet, entzündet er sich selbst: Sobald die Brocken getrocknet sind, verbindet sich der Phosphor mit Sauerstoff aus der Luft – es entsteht ein 1300 Grad heißes Feuer. Die Flammen sind nur mit Sand oder besonderen Feuerlöschern zu bekämpfen, Wasser ist nutzlos.“
➔ Spiegel Online: Phosphorklumpen: Vermeintlicher Bernstein verbrennt Strandbesucher

➔ Wikipedia: Weißer Phosphor

➔ Wikipedia: Phosphorbombe

Hier haben wir noch ne Doku zum Thema:

Kann man leider nicht einbetten, aber ein Klick bringt euch zum Video.

Und hier mal ein Bild von dem Zeug:
White P
By Dnn87 (Own work) [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here