So mancher von uns ist dem Tod schon auf die ein oder andere Weise begegnet, wahrscheinlich aber noch nie direkt.

Wie mag er wohl aussehen? In welcher Gestalt wird man ihm wohl eines Tages gegenüber stehen? Werden wir ihn erkennen? Ist die Überraschung über sein Erscheinen vielleicht größer als die Angst? Kriegen wir es überhaupt mit?

Überhaupt: Wie hat man sich das vorzustellen? Drückt da jemand auf den Knopf, wird irgendwo ein Faden durchgeschnitten oder kommt vielleicht jemand vorbei und erledigt die Sache von Angesicht zu Angesicht. Das hätte doch immerhin etwas. Es wäre der Situation immerhin angemessen, so zur Feier des Tages, schließlich stirbt man ja nicht jeden Tag.

Wie es aussehen würde, wenn der Tod in Form eines strunzlangweiligen Beamten daher kommt, kann man im folgenden Kurzfilm sehen:



Ich muss ja sagen, dass das durchaus Stil hätte. Auf jeden Fall wäre das wesentlich angenehmer als besoffen beim Kacken zu erfrieren, auch wenn das jetzt wieder abwegig klingen mag. Fahrt doch mal nach Sibirien! Eben.

Der Film namens Deathdealer: A Documentary hat nicht nur den immer wieder sympathischen Henry Rollins zu bieten. Guckt euch mal Gladys an. Na, erkannt? Jepp, es ist Hattie Winston, die resolute Margaret aus der herrlich bösen Sitcom Becker. Das nur mal so am Rande.

Das Titelbild basiert auf einem Foto des Flickr-Users karsten.plantz, der es unter einer CC-Lizenz veröffentlicht hat. Dem schließe ich mich dankbar an.