Nach einem dieser Tage, an denen man es mal wieder so richtig gekriegt hat, neigt man ja dazu, tief durchzuatmen, leicht theatralisch zu seufzen und sich zu überlegen, warum es das Schicksal nur so schlecht mit einem meint. Dabei sind unsere Probleme ein Fliegenschiss im Vergleich zu den Knüppeln die andere Leute zwischen die Beine geworfen kriegen.

Andere Leute, die jeden Tag auf Maul fallen und sich immer wieder hoch kämpfen. Irgendwie. An manchen Tagen auch gar nicht. Aber dann wieder. Leute, die richtig Scheiße am Fuß haben. So bizarr teilweise, dass es uns vorkommt wie eine andere Welt, in der sie leben. Irgendeine Paralleldimension, in die wir ab und an zwar gerne reinschauen, die aber hoffentlich immer strikt von unserer getrennt bleibt.

Wir würden nämlich nicht klarkommen. So wie alle anderen dort. Die da unten.

Johnny Supro is a washed up taxi driver, tired with life and stuck in the underbelly of society. Wouter and Thijs paint a surreal and grim reality with little place for hope, driving their main character into insanity.

Ghost Eye ist ein Kurzfilm von Wouter Sel und Thijs De Cloedt.

(via https://filmshortage.com/shorts/ghost-eye/)

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