Perfekte Menschen in perfekten Familien, die an perfekten Orten ein Leben führen, um das wir sie wegen seiner Perfektion beneiden. Das gibt es, ja natürlich. Die Menschen, die sich nach etwas sehnen, das sie selbst nicht haben und vermutlich auch niemals haben werden. Menschen, bei denen bestenfalls alles irgendwie Durchschnitt ist und die sich sehnsuchtsvoll angucken wie diese perfekten Menschen lieben und leben und… Leiden? Nein, das gibt’s da nicht.

Du kannst den Menschen immer nur vor’n Kopp gucken, mehr nich. Das hat meine Omma immer gesagt, als ich ein kleiner Junge war, der erst noch lernen musste andere Menschen irgendwie einzuschätzen. Und wie sich bald rausstellte, sollte sie wie so oft recht behalten. Vor allem gilt eines: perfekte Menschen gibt es nicht. Gab es nie und wird es wohl auch nie geben. Natürlich will uns immer irgendwer glauben machen, dass es diese Perfektion da draußen irgendwo gibt.

Fragt sich eigentlich nur, wieviel und was hinter der Hochglanz-Oberfläche alles versteckt wird.

The Great Family ist ein herrlich böser Kurzfilm von Gus Krieger.

(via https://filmshortage.com/shorts/the-great-family/)

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