Wir wohnen in einem Haus von 1923, dessen Erbauer eine durchaus explosive Vergangenheit hat und in dem zu späterem Zeitpunkt noch eine strahlende Erfindung das Licht der Welt erblickt hat. Reichlich Geschichte und viele Geschichten also, dir nur niemand erzählt, weil die Wände zwar eine ganze Menge gesehen haben, sich aber leider als recht schweigsam erweisen.

Da wäre es schon schön, wenn man hier und da einfach mal einen Blick in die Vergangenheit werfen könnte. Einfach mal sehen, was in dieser oder jener Ecke mal passiert ist. Erfahren, was sich im Laufe der Jahrzehnte alles geändert hat und was trotz allem gleich geblieben ist. Das Denkmal, das es heute ist, einfach mal beim Wort nehmen und in Gedanken mäandernd durch die Jahre reisen.

Ganz genau das, was uns der folgende Kurzfilm an Einblicken ermöglicht. Manchmal erwartbar oder banal, manchmal intim und manchmal nicht, aber doch immer Teil der Geschichte. Und zwar nicht nur in eine Richtung.

In „__ /__ /__“ we explore the limits of time and it’s course. It captures the trip to different instants, always from the same place, expanding the possibilities of the ellipsis and giving birth to an artistic universe that evoques memories using always the same spacial coordinates.

“__ /__ /__” ist ein Kurzfilm von Claudia Barral.

(via mindsdelight.de)

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