Berühmt sein is ja ne Sache für sich. In erster Linie ist das ziemlich relativ. Nur weil Zielgruppe A jemandem zu Füßen liegt, muss das noch lange nicht heißen, dass er oder sie von Kontrollgruppe B überhaupt erkannt wird.

In einer Rezension für eine der letzten Sendungen der damals schon todgeweihten Sendung Wetten, dass… fiel über die in der Heimat nur mäßig erfolgreiche Anastacia die grandiose Formulierung „in Deutschland ein Weltstar“. Besser geht’s gar nicht.

Aber egal, wie klein das große Stück vom Ruhmeskuchen auch ist, das man laut schmatzend und nicht minder laut beklatscht verschlingen darf, der Ruhm kann einem schnell zu Kopf steigen, wie ein anständiger Zuckerrausch. Und genauso setzt er an und macht einen fett, träge und selbstzufrieden.

Dokus über solche Leute sind oft so unterhaltsam, dass man sie sich ausdenken muss, wenn es nicht genug Nachschub gibt.

Im folgenden Kurzfilm machen wir einen Köpper in die blubbernde Kloake der Telenovelas.

I’m still here ist ein Kurzfilm von Stephanie Sandoval.

(via filmshortage.com)

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