So ist das Leben. Wenn man erstmal am Boden liegt, ist es natürlich viel leichter uns nochmal einen mitzugeben. Und so liegen wir da, suhlen uns vielleicht eh schon in unserem Selbstmitleid und kassieren einen Tritt nach dem anderen von den Füßen all derer, die einfach über uns hinwegsehen und hinweggehen. Wir sind ganz unten, da fallen wir niemandem auf. Und wenn doch, dann ist es ihnen egal. Der liegt da ja eh schon. Och, das tritt sich fest. Ja, genau.

Aber wer weiß, vielleicht zucken wir ja doch noch. Vielleicht nehmen wir es alles doch nicht ganz so klaglos hin und raffen uns nochmal auf und setzen uns in Bewegung. Alles können wir uns nun wirklich nicht bieten lassen. Solange wir noch leben jedenfalls nicht.

Das heißt natürlich noch lange nicht, dass das Leben damit aufhört uns zu verarschen und ins Gesicht zu lachen. Die Veranstaltung ist und bleibt maximal bizarr. So ist das Leben.

Long Way Down ist ein Kurzfilm von Sam Benenati, dem wir auch schon den grandiosen Kurzfilm Emily zu verdanken haben, den ich nur empfehlen kann.

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