„Er hat’s doch nur gut gemeint“ sollte doch eigentlich eine der beliebtesten Inschriften auf Grabsteinen sein. Ist es nicht? Dann läuft da was falsch.

Selbst die größten Idioten meinen doch die Weisheit mit Löffeln gefressen und die Wahrheit für sich gepachtet zu haben. Natürlich ist alles, was sie tun und lassen absolut logisch und vernünftig. Und da sie vollkommen davon überzeugt sind, setzen sie auch alles daran ihre Ideen und ihr Vorhaben in die Tat umzusetzen. Es ist ja schließlich zum Besten aller Beteiligten.

Und gerade wenn es zum vermeintlich Besten der eigenen Kinder ist, neigen viele dazu jedes Maß zu verlieren und die Vernunft mit Füßen zu treten. Mögliche Konsequenzen werden ignoriert und das Unheil quasi heraufbeschworen.

Aber was macht man als Vater, der glaubt, sein Kind beschützen zu müssen? Eben. Alles. Man zieht eine klare Grenze zwischen vermeintlich gut und vermeintlich böse und bekämpft alles, was auf der falschen Seite steht.

Er hat’s ja nur gut gemeint.

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The Best of Intentions ist ein Kurzfilm von Emil T. Jonsson, der hier auch die junge Hauptrolle spielt.

thebestofintentions.com

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